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Säure-Basen-Haushalt: Warum eine basische Ernährung so wichtig für unsere Gesundheit ist

Wenn du meinen Beitrag zum Basenbad gelesen hast, weißt du, dass ich der festen Überzeugung bin, dass ein basischer pH-Wert besser für die Haut ist als eine zusätzliche äußerliche Besäuerung (wie es uns so oft erzählt wird). Der pH-Wert der Haut mag sauer sein, er ist aber kein Idealzustand, weil so die Entgiftung der Haut nicht funktionieren kann. Aber nicht nur äußerlich empfehle ich dir eine basische Pflege, sondern auch innerlich können wir uns mit einer basischen Ernährung viel Gutes tun. Denn damit regulieren wir unseren Säure-Basen-Haushalt. Ist der in Balance, fühlen wir uns gesünder und vitaler. Im Grunde gilt: Eine basenüberschüssige Ernährung und Lebensweise bringt viele Vorteile mit sich – auch für deine Haut!

Von Säuren, Basen und körpereigenen Puffersystemen

Säuren im engeren Sinne sind alle Verbindungen, die geladene Wasserstoffionen an einen Reaktionspartner übertragen. Säuren können also Protonen abgeben. Eine Base hingegen ist in der Lage, Protonen aufzunehmen. Sie ist also demnach das Gegenstück zu einer Säure und kann diese auch neutralisieren.

In unserem Körper entstehen unentwegt Säuren durch Stress, übermäßigen Sport, Schlafmangel, industriell verarbeitete Nahrungsmittel, Genussmittel oder Umweltbelastungen. Gerade der Faktor Stress sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden (von wegen “Stress haben doch alle”). Extreme Emotionen bewirken nämlich, dass vermehrt Mineralstoffe und Vitamine verbraucht werden, weil sich unzählige Nervenzellen entladen und das Nervensystem auf Hochtouren arbeitet.

Um dem Herr zu werden, besitzt der Körper sogenannte Puffersysteme. Sind also zum Beispiel gerade mehr Basenmineralien vorhanden (als benötigt werden), kann der Körper diese speichern. Selbst im Blut sorgt Hydrogencarbonat dafür, dass ein Übermaß an Säuren neutralisiert und der pH-Wert im Blut reguliert wird. Auch über die Nieren, die Lunge (beim Atmen), die Leber, den Darm oder eben die Haut hat der Körper Möglichkeiten, Säuren loszuwerden. Das Puffersystem ist also ein wirklich ausgeklügeltes Selbsterhaltungssystem des Körpers. Allerdings ist es so, dass der Abbau von Säuren mit der Zeit und dem Leben immer langsamer abläuft.

Wann ein Ungleichgewicht problematisch wird

Wenn die Puffersysteme nicht mehr ausreichen und die Stoffwechsellage in den sauren Bereich kippt, wird es für den Organismus schwerer, alle Körperzellen und Gewebe ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen. Liegt also ein Säureüberschuss vor, beginnt der Körper zum Beispiel aus den eigenen Knochen, Knorpeln oder Zähnen basenbildende Mineralien zu entziehen. Da der Körper mit dem Abbau nicht mehr hinterherkommt, “parkt” er die Säuren vorzugsweise im Bindegewebe, was zu rissiger Haut, brüchigen Fingernägeln und spröden Haaren führt. Muskeln, Sehnen, Gelenke und Nerven werden belastet und das Immunsystem wird immer anfälliger für Infekte und Krankheiten. Außerdem nehmen Entzündungen zu und Erkrankungen wie Diabetes, Osteoporose und Krebs werden gefördert. Ein Zuviel an Säuren kann sich neben Symptomen auf der körperlichen Ebene aber auch in psychisch-seelischen Symptomen äußern wie Antriebslosigkeit, Erschöpfung, Konzentrations- und Leistungsschwäche oder Schlafproblemen.

Säurebildende Lebensmittel

  • Alkohol
  • Fleisch und Wurst
  • Getränke mit Kohlensäure
  • Kaffee und schwarzer Tee
  • Nikotin
  • Weißmehlprodukte
  • Zucker, Süßigkeiten, gesüßte Getränke

Aber viel wichtiger ist natürlich, wie wir positiv auf den Säure-Basen-Haushalt einwirken können. Und dabei stehen Stressreduktion und eine basische Ernährung ganz oben auf der Liste.

Basenbildende Nahrungsmittel

LubosHouska/Pixabay
  • Gemüse (z. B. Kartoffel, Blumenkohl, Brokkoli, Fenchel, Gurke, Karotte, Kohlrabi, Paprika, Pastinake, Rettich, Rote Bete, Rotkohl, Spitzkohl, Süßkartoffel, Sellerie, Zucchini)
  • Obst (auch getrocknet, z. B. Apfel, Aprikose, Birne, Honigmelone, Kirsche, Mango, Pflaume, Pfirsich, Weintraube)
  • Samen und Nüsse (z. B. Kokosflocken, Kürbiskerne, Leinsamen, Mandeln, Pistazien, Sesam, Sonnenblumenkerne etc.)
  • Kräuter & Gewürze (z. B. Basilikum, Dill, Kurkuma, Majoran, Nelken, Oregano, Petersilie, Pfeffer, Schnittlauch, Zimt)
  • Kräutertees (z. B. aus Brennnessel, Melisse, Fenchel, Lindenblüten, Löwenzahnkraut) oder spezielle Basentees

–> Bitte wie bei allen Nahrungsmitteln auf die individuelle (Histamin-)Verträglichkeit achten.

Bei Übersäuerung empfiehlt es sich außerdem, eine Menge zu trinken (2,5 Liter bis 3 Liter), das unterstützt die Nieren. Man kann auch mal Heilwasser mit einem hohen Anteil an Hydrogencarbonat ausprobieren.

Kratz-und-Maus-Produktempfehlung Basenpulver: Basica® Basenpulver

Basische Ernährung, Basenpulver

Jeder kennt das: Es gibt Zeiten, da schafft man es nicht, sich so gesund und ausgewogen zu ernähren, wie man es gerne möchte oder man ist gestresster oder belasteter als sonst. Und genau in diesen Zeiten lohnt sich zur allgemeinen Unterstützung die Einnahme eines Basenpulvers. Deshalb möchte ich dir das Basica® Basenpulver Vital pur empfehlen. Basenpulver gibt es zuhauf auf dem Gesundheitsmarkt. Was dieses Pulver von Basica® meiner Meinung nach aber auszeichnet, ist die Tatsache, dass es ganz ohne Zusatzstoffe, Zucker, Aromastoffe, Süßstoffe, Gluten und Lactose auskommt, ein Basenpulver quasi ohne Schnickschnack . Gerade auf diese beigemischten Stoffe reagieren sensible Menschen wie wir oft und schnell. Und da sie so versteckt sind, findet man nur selten den wahren Auslöser von plötzlich auftretenden Beschwerden. Und man wundert sich, was die Industrie einem Nahrungsergänzungsmittel alles so beimischen kann.

Da das Basenpulver von Basica® „pur“ ist, hat es auch so gut wie keinen Geschmack. Ich finde das gut, denn es lässt sich in Wasser oder Saft aufgelöst trotzdem wunderbar trinken. Das Basenpulver ist zusammengesetzt aus basischen Mineralstoffen und wertvollen Spurenelementen wie Calciumlactat, Natriumcitrat, Kaliumcitrat, Magnesiumcitrat, Zinkcitrat, Chromchlorid, Natriummolybdat, Natriumselenat und ist in kleine Portionssticks abgepackt (super praktisch, so hat man immer die richtige Menge parat und kann sich die Sticks auch für unterwegs oder fürs Büro mitnehmen).

Übrigens: Der alkalisierende Effekt dieses Basenpulvers beruht auf dem Citratanteil. Der Abbau von Citrat im Stoffwechsel verbraucht nämlich Säure. Basica® empfiehlt, jeweils morgens und abends den Inhalt eines Sticks in Wasser aufgelöst zu trinken.

By the way: Ich habe gelesen, dass ein Glas Wasser mit aufgelöstem Basenpulver sogar den Appetit auf fettes, süßes oder salziges Essen abdämpfen soll.

Und noch ein paar nützliche Facts zu Säuren und Basen am Rande

  • Wir können nicht schmecken, ob ein Lebensmittel sauer oder basisch reagiert. Saure Basenbildner sind beispielsweise Ingwer, Kiwi, Orangensaft, Zitrone etc.
  • Viele Wörter meinen das Gleiche: basisch = alkalisch; Base = Lauge
  • Wenn die pH-Werte im Blut ständig im sauren Bereich liegen, spricht man von einer Azidose. Ein Mensch kann nur wenige Minuten überleben, wenn sein Blut-pH-Wert auf 7,0 sinkt.
  • Hast du schon einmal deinen pH-Wert im Urin gemessen? (Nicht verwechseln: gibt keine Auskunft über den Blut-pH-Wert) Mit einem Indikatorpapier/Teststreifen kannst du beobachten, wie sich dein pH-Wert im Urin im Tagesverlauf verändert. Je nach Nahrungszufuhr, Tageszeit und körperlicher Leistung unterscheiden sich die Werte. Eine intensive Färbung des Urins (z. B. im Morgenurin) lässt auf viel Harnsäure schließen. Je durchsichtiger und wasserähnlicher der Urin ist, desto säurearmer bzw. basischer ist er.

Was sind deine Erfahrungen mit einer basischen Ernährung?

Teile dieses Beitrags enthalten Werbung, spiegeln aber nichtsdestotrotz authentisch die Meinung der Autorin wider.

3 Gedanken zu „Säure-Basen-Haushalt: Warum eine basische Ernährung so wichtig für unsere Gesundheit ist

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