Allergien ·Tipps

Zwei Apps: Husteblume & CodeCheck

Kennst du das? Manchmal stößt man durch einen Bericht im Internet oder in einer Zeitschrift oder durch Gespräche mit Freunden auf eine coole App, nach der man so nie gesucht hätte. Heute gibt es deshalb zwei App-Empfehlungen von mir, die den Alltag für allergiegeplagte und bewusst lebende Leute erleichtern sollen!

Preto Perola/Shutterstock.com

Meine App-Empfehlungen: Husteblume & CodeCheck

Die Apps sind kostenlos und ich habe sie mir aus dem Apple App Store heruntergeladen, aber es gibt sie bestimmt auch für Android.

Logo_Husteblume_AppDie Husteblumen-App

Die Husteblumen-App ist eine App zur Pollenvorhersage von der Techniker Krankenkasse. Ich weiß, mit Apps und Trackings von Krankenkassen sollte man vorsichtig sein, damit sie dir die erhobenen Daten hinterher nicht zu deinen Ungunsten auslegen, aber hier hab ich keine Bedenken. Ich für meinen Teil nutze die App lediglich mit der Standortbestimmung für die Pollenvorhersage, ohne weitere Personalisierungen und nur für die Vorhersage. Die App bietet auch die Möglichkeit zum Führen eines Symptomtagebuchs. Ich finde sie sehr übersichtlich aufgebaut. Mir reicht es zu wissen, welche Gräser der Vorhersage nach höchstwahrscheinlich heute, morgen und übermorgen vermehrt in der Luft sind. Die App stellt die Belastungsvorhersage für die folgenden gängigen Pollen dar: Ambrosia, Beifuß, Birke, Erle, Esche, Gräser, Hasel, Roggen. Es ist so deutlich einfacher, eventuelle Verschlechterungen (sei es nun auf der Haut oder eben bei einer niesenden Nase) klar mit der Allergenbelastung in Verbindung zu bringen und eventuelle Schutzmaßnahmen frühzeitig zu ergreifen. Oder um eben doch klar zu wissen, dass der geplante Spaziergang vielleicht gerade heute keine so gute Idee ist.

Husteblume_App
Screenshot einer Belastungsvorhersage in der Husteblumen-App. Die Gräser-Allergikerin freut sich … nicht.
Husteblume_App
Screenshot des Menüs innerhalb der Husteblumen-App.

 

Logo_CodeCheck_AppDie CodeCheck-App

Die Codecheck-App ist eine App zur Überprüfung von Inhaltsstoffen und Zutatenlisten sowohl für Pflegeprodukte als auch für Lebensmittel. Klar, Inhaltsstoffe sind gezwungenermaßen auf der Verpackung deklariert. Aber weißt du immer, was sich wirklich hinter den chemischen und kryptischen Bezeichnungen verbirgt? Zumal es ja auch manchmal viele verschiedene Bezeichnungen gibt, die im Grunde dieselbe Sache meinen. Ich nutze diese App, um zu sehen, welche potenziell allergieauslösenden Stoffe in einem (Hygiene-)Produkt drin stecken. Und die man als sensibler und disponierter Mensch besser meiden sollte. Vielleicht wurdest du per Prick-Test schon auf Inhaltsstoffe in Kosmetika und Pflegeprodukten getestet und weißt deshalb ganz genau, auf welche Stoffe du achten musst. Es lohnt sich trotzdem, auch andere allergieauslösende Stoffe zu meiden, die man so nicht auf dem Schirm hat (zumal, wenn sich die Haut in einem schlechten Zustand befindet). Die App zeigt per Ampelsystem in einer Übersicht auf, welche Stoffe als „sehr bedenklich“, „bedenklich“, „leicht bedenklich“ und „unbedenklich“ eingestuft werden. Will man es genauer wissen, kann man sich eine detaillierte Erklärung zum jeweiligen Inhaltsstoff anzeigen lassen, in der die Einstufung gerechtfertigt wird.

CodeCheck_App
Screenshot einer Beispielsübersicht der Checkergebnisse.

 

CodeCheck_App
Screenshot der Bewertungen.
CodeCheck_App
Screenshot der Bewertungen.

Mikroplastik

Darüber hinaus, und das halte ich für genauso wichtig, zeigt mir die App auf einen Blick, in welchen Produkten Mikroplastik vorhanden ist („enthält Mikroplastik“). Denn darauf solltest du als bewusst lebender Mensch ebenso achten und vor allem drauf verzichten. Von der weltweiten Verschmutzung durch Plastik (vor allem in den Weltmeeren) hast du bestimmt schon gehört. Als Mikroplastik werden feste und unlösliche synthetische Polymere (Kunststoffe) bezeichnet, die kleiner als fünf Millimeter sind. Die Kosmetikindustrie verwendet Mikroplastik bevorzugt als Schleif- oder Bindemittel in Peelings oder Reinigungsprodukten. Jedes Mal, wenn man sich mit einem Produkt, das Mikroplastik enthält, wäscht, gelangt das Mikroplastik durch den Abfluss in die Kläranlagen. Dort kann es aber nur bedingt rausgefiltert werden, der Großteil gelangt in die Meere und Flüsse. Und hier wird es dann von Fischen, Seehunden und anderen Wasserbewohnern durch die Nahrung aufgenommen.

Auch, wenn es kein direktes Thema ist, was den Bereich Allergien oder Neurodermitis betrifft, halte ich es für wichtig, dafür zu sensibilisieren. Weitere Informationen zum Thema Mikroplastik gibt der BUND hier.

Hast du noch weitere hilfreiche Apps für sensible Menschen? Dann schreibe sie doch in die Kommentare.

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